Wer ein Gartenhaus bauen will, sollte gut planen

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Gartenhäuser sind praktisch, da man in ihnen viele Dinge lagern kann, die sonst nur schwer irgendwo Platz finden. Neben den Gartengeräten wie dem Rasenmäher, dem Kantenschneider, der Schubkarre sowie Spaten und Schaufel gilt das auch für sämtliche Kleinwerkzeuge, die man auf Regalen innerhalb des Gartenhauses lagern kann. Auch Fahrräder finden bei dieser Verwendung eines Gartenhauses als Geräteschuppen hier ihren Platz. Alternativ kann man das Gartenhaus natürlich auch mit Bänken, Stühlen und Tischen ausstatten und es als Partyraum nutzen. In diesem Fall sollten aber sowohl der Garten als auch das Gartenhaus selber entsprechend groß und geräumig sein, da es ansonsten schnell eng werden kann, wenn das Wetter einmal nicht so gut sein sollte, dass man sich auch draußen aufhalten kann.

Für den Bau des Gartenhauses muss man sich dann zunächst überlegen, ob man einen fertigen Bausatz verwendet oder lieber das Gartenhaus individuell plant und sich alle benötigten Materialien einzeln besorgt. Der große Vorteil eines fertigen Bausatzes liegt darin, dass alle Bauteile in der richtigen Form und den richtigen Maßen vorhanden sind und man diese nur noch nach dem Bauplan zusammenfügen muss. Etwas nachteilig könnte sein, dass die Häuser aus Bausätzen nur in bestimmten Maßen zu kaufen sind. Passen diese Hausmaße aber nicht zu dem zur Verfügung stehenden Platz, dann bleibt einem keine andere Wahl als auf eine individuelle Planung auszuweichen und sich selber Gedanken zu der Form, den Maßen und den benötigten Materialien zu machen.

Hat man diese Phase abgeschlossen, kann man sich an die Vorbereitung für den eigentlichen Bau machen. Um ein möglichst langlebiges Gartenhaus bauen zu können, ist zunächst der richtige Untergrund ausschlaggebend. Hier empfiehlt es sich, ein Fundament gießen zu lassen, damit man eine stabile und vor allem ebene Fläche hat, auf der man das Bauvorhaben errichten kann. Als Alternative zu einem Fundament kann man auch eine flache Grube ausheben, diese mit Split befüllen und auf diesem dann Waschbetonplatten verlegen. Dieses Verfahren ist für kleine Gartenhäuser durchaus geeignet, größere Gartenhäuser sollten aber auf einem Fundament gebaut werden. Für den eigentlichen Bau benötigt man dann mehrere Helfer sowie mindestens einen Tag Zeit, bei größeren Objekten eventuell auch mehrere Tage.

Man beginnt nun mit der Unterkonstruktion, denn auch wenn das Gartenhaus auf einem Fundament oder Platten steht, so sollte der Fußboden nicht direkt aufliegen. Um ein Verfaulen des Holzes zu verhindern, sollte unter dem Fußboden Luft zirkulieren können. Auf diese Unterkonstruktion wird dann der Fußboden, der meistens aus Holzbrettern mit Nut und Feder besteht, genagelt oder geschraubt. Hierbei ist darauf zu achten, dass die Unterkonstruktion und der Fußboden absolut rechtwinkelig ausgerichtet sind, da ansonsten hinterher die Wände an den Ecken nicht zusammenpassen könnten. Nach dem Errichten der Wände, bei denen man die Aussparung für die Tür und die Fenster nicht vergessen sollte, wird dann das Dach aufgebracht. Auch hier muss an Schutz gegen die Witterung und vor allem Regen gedacht werden, sodass man eine Schicht aus Teerpappe oder Dachpfannen aufbringen sollte. Anschließend oder auch bereits während der Bauphase kann dann das Holz gestrichen werden, um auch dieses vor Witterungseinflüssen zu schützen.

© — Vera Löwenberg / pixelio.de —

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